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Glossar

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Begriffsbestimmungen

Kapazität – Gemessen in Farad, wirkt Spannungsänderungen in Wechselstromkreisen entgegen, bewirkt, dass die Spannung dem Strom nacheilt; entsteht an zwei Leitern, die durch ein Dielektrikum getrennt sind.

Kondensator – Ein passives elektronisches Bauteil, das Energie in Form eines elektrostatischen Felds speichert. In seiner einfachsten Form besteht ein Kondensator aus zwei leitenden Platten, die durch ein Isoliermaterial getrennt sind, das man als Dielektrikum bezeichnet. Die Kapazität ist direkt proportional zur Oberfläche der Platten und umgekehrt proportional zum Abstand zwischen den Platten. Die Kapazität hängt auch von der Dielektrizitätskonstante des Materials zwischen den Platten ab.

Drossel – Eine Induktivität, die darauf ausgelegt ist, für Wechselstrom eine hohe Impedanz darzustellen.

Luftspalt – Der Luftspalt ist definiert als die kürzeste Distanz in Luft zwischen zwei leitenden Elementen.

Kollektorschaltung – Auch als Emitterfolger bezeichnet. Eine Schaltungsart mit einem Transistor, bei der der Kollektor gemeinsamer Bezug für Eingang und Ausgang ist und gewöhnlich mit einer der beiden Seiten der Spannungsversorgung verbunden ist.

Emitterschaltung – Eine Schaltungsart mit einem Transistor, bei der der Emitter gemeinsamer Bezug für Eingang und Ausgang ist. Die Basis ist der Eingang und der Kollektor ist der Ausgang.

Leitfähigkeit – Wie leicht etwas elektrischen Strom durchleitet. Wenn eine Substanz ein guter Leiter ist (hochleitend), z.B. Kupfer oder Messing, können die Elektronen ungehindert hindurchströmen, sie bietet ihnen nur geringen Widerstand

Korona – Eine leuchtende Entladung durch Ionisierung der Luft um einen Leiter, die dadurch entsteht, dass der Spannungsgradient einen bestimmten kritischen Wert überschreitet.

Korona-Löschspannung (CEV) – Die höchste Spannung, bei der eine kontinuierliche Koronaentladung einer spezifizierten Impulsamplitude nicht länger auftritt, wenn die angelegte Spannung allmählich von oberhalb des Werts, bei dem die Koronaentladung einsetzt, verringert wird.

Korona-Zündspannung (CIV) – Die niedrigste Spannung, bei der eine kontinuierliche Koronaentladung mit einer spezifizierten Impulsamplitude auftritt, wenn die angelegte Spannung allmählich erhöht wird.

Kriechabstand – Die kürzeste Entfernung zwischen zwei Leitern, gemessen entlang einer Oberfläche, die beide Leiter berührt.

Dielektrikum – Nichtleitendes Material zur Isolierung bzw. Trennung mit Spannung beaufschlagter elektrischer Komponenten.

Dielektrizitätskonstante (K) – Die Eigenschaft eines dielektrischen Werkstoffs, die bestimmt, wie viel elektrische Energie in einem Kondensator einer bestimmten Größe bei einem Wert der angelegten Spannung gespeichert werden kann.

Durchschlagfestigkeit – Die maximale Spannung, der ein isolierendes Material ohne Durchschlag standhalten kann

EMI, RFI – Abkürzungen für bestimmte Typen elektrischer Störungen; elektromagnetische Störungen und Hochfrequenzstörungen

Hochspannungsprüfung – Eine Prüfung, bei der an zwei isolierten Punkten in einem Gerät eine hohe Spannung für eine vorgegebene Dauer angelegt wird, um die Eignung des Isoliermaterials zu bestimmen.

Impedanz – (Z) Gemessen in Ohm ist der gesamte Widerstand, der sich dem Stromfluss in einer Schaltung entgegensetzt. Die Impedanz besteht aus der Vektorsumme von Widerstand und Reaktanz.

Isolationswiderstand – Der Widerstand, gewöhnlich in Megohm gemessen, den ein isolierendes Material dem Stromfluss durch eine angelegte Gleichspannung entgegensetzt.

Isolatoren – Stoffe, die den Stromfluss verhindern. Nichtleitende Werkstoffe zur Trennung elektrischer Schaltkreise.

Wechselrichter – ein elektrisches oder elektronisches Gerät, das Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt.

Teilentladung – Eine Art lokaler Entladung durch impulsförmige Ionisierung von Gasen in einem isolierenden System, wenn die Belastung durch die Spannung einen kritischen Wert überschreitet.

Widerstand – R und gemessen in Ohm. Setzt sich dem Stromfluss entgegen und setzt Energie in Form von Wärme frei.

Selbstinduktivität – Die Eigenschaft eines Leiters, die in ihm selbst eine induzierte Spannung mit sich veränderndem Strom erzeugt. Der Begriff Induktivität allein bezeichnet die Selbstinduktivität. Wenn ein schwankender Strom in einem Leiter eine Spannung in einem benachbarten Leiter induziert, wird dieser Effekt als gegenseitige Induktion bezeichnet.

Abschirmung – Abtrennung oder Gehäuse um Komponenten in einer Schaltung, um die Auswirkungen magnetischer oder hochfrequenter Streufelder zu minimieren.

Shunt – Ein Präzisionswiderstand mit niedrigem Wert zur Überwachung eines Stroms.

Snubber – Eine Kombination aus Widerstand und Kondensator (RC-Glied) zur Begrenzung der Anstiegsgeschwindigkeit der Spannung in Schaltanwendungen.

Spannungsabfall – Stromdurchflossene Leiter setzen dem Stromfluss einen eigenen Widerstand oder eine eigene Impedanz entgegen. Der Spannungsabfall ist der Spannungsverlust über die Gesamtheit oder einen Teil der Schaltung durch die Impedanz.